Nachdem wir in den letzten Wochen über die Themen- will und kann ich eigentlich eine Beziehung führen und wie steht es mit meiner Kenntnis über mich selbst, kommen wir heute im dritten Teil zu einem Punkt, der wahrscheinlich der wichtigste überhaupt ist. Das gilt nicht nur für Beziehungen, sondern für unser Leben überhaupt.

Heute wollen wir den nächsten Schritt gehen und an die erste Frage anschließen.

Welche Beziehung habe ich zu mir selbst?

Welche Beziehung habe ich zu mir Selbst? Mag ich mich und liebe ich mich selbst? Kann ich mich selbst annehmen, oder lehne ich mich oder etwas in mir ab? Ein hohes Maß an Selbstakzeptanz, also die Fähigkeit sich mit allen Stärken und Schwächen wahrzunehmen und genau so zu mögen, ermöglicht viel größerer Chancen einen Menschen lieben zu lernen. Ohne das Gefühl der Selbstliebe, ist das eigentlich nicht wirklich möglich, da wir sonst immer an Grenzen in der Liebe stoßen werden. Es ist die Grenze der Liebesfähigkeit, die wir in uns selbst tragen. Sie bilden das Maß  der Liebe, das wir für unseren Partner entwickeln können. Großzügigkeit, Vertrauen, Humor, Verzeihen können und sich wirklich anvertrauen ist wesentlich besser möglich, wenn wir selbst mit uns diese Erfahrungen gemacht haben und so alles an den Partner weitergeben können. Die innere Annahme unserer eigenen Persönlichkeit und die Bereitschaft uns selbst mit allem was uns ausmacht zu schätzen, bietet das eigentliche Potenzial zu einer gelingenden Liebesbeziehung.

Als Ergänzung, ist es vielleicht interessant noch einmal den Blogbeitrag über die Liebe lesen.